High Power Faserkabel

Die High Power Faserkabeln werden in erster Linie in industriellen Anwendungen eingesetzt und dienen der Zulieferung des Laserstrahls von der Quelle bis zur Anwendung auch über mehrere zig Meter. Vor allem in den Bereichen der Materialbearbeitung: Laserschweißen, -schneiden, -bohren finden die flexiblen Verbindungen ihre Anwendung. Damit die Laserfasern auch in rauen industriellen Umgebungen zuverlässig funktionieren können, benötigen sie eine gewisse Robustheit. Trotzdem muss die Faser im Stecker möglichst stress- und verdrehfrei, aber auch mechanisch sehr stabil, zug- bzw. reißfest befestigt werden, damit die optischen Eigenschaften gewährleistet bleiben. 

 

Die mögliche Leistung hängt von vielen Faktoren ab. Vor allem von dem Kerndurchmesser der Faser, dem Strahlprofil des Lasers und darüber hinaus von der Spotgröße des fokussierten Laserstrahls als auch seiner zentrischen Ausrichtung auf den Faserkern. Im Idealfall sollte der Spotdurchmesser ca. 80% des Faserkerns ausmachen. Außerdem muss ein Stecker die darin entstehende Wärme aufnehmen und abgeben können. In diesem Fall besteht die Steckerferrule aus gut wärmeleitenden Kupferlegierungen, für höhere Leistungen ist eine Kühlung notwendig. Bei Leistungen bis zu 50 Watt ist in der Regel kein Kühlkörper notwendig, vorausgesetzt die Mantelmoden werden nicht abgestreift.  Andernfalls empfiehlt es sich bereits bei 20 Watt einen entsprechend dimensionierten Kühlkörper einzusetzen, wenn man davon ausgeht, dass bereits 1% der Leistung im Mantel (Cladding) geführt wird. Aus diesem Grund setzt FCC FibreCableConnect basierend auf den SMA- und D80-Standards eigene Entwicklungen ein. Das Kabeldesign wird individuell den Einsatzanforderungen entsprechend entworfen. Es sind verschiedene Faser-, Stecker- und Schutzschlauchvarianten für die Konfektionierung möglich.

    

Allgemeine Eigenschaften:

  • Single- und Multimodefasern
  • Wellenlängenbereich: 190nm bis 2300nm
  • Faserkerndurchmesser: 100µm bis 2000µm
  • Numerische Apertur: 0.10 bis 0.49
  • Temperaturbereich von -40°C bis 350°C
  • Steckervarianten: HP-SMA, D-80, Kupferferrule
  • Ferrulenbereich klebstoffrei
  • Wärmemanagement: aktive bzw. passive Kühlung
  • längendefiniertes Modenstripping
  • Endkappe zur Verringerung der Leistungsdichte
  • Faserüberwachung

High Power SMA

Der High Power SMA Stecker wird grundsätzlich nur für freistehende Fasern angeboten. Es sind zwei verschiedenen Ausführungen möglich und zwar je nach Leistung mit und ohne Kühlkörper. Bei Leistungen bis zu 50 Watt ist in der Regel kein Kühlkörper notwendig (s.o.). Bei höheren Leistungen werden Kupferferrulen eingesetzt. Der Komplette Aufbau ist verdreh- und stressfrei montiert, dafür aber mechanisch äußerst stabil. Der Ferrullenbereich ist garantiert klebstoffrei.

Je nach Anforderung werden SMA Faserkabeln  in folgenden Ausführungen erhältlich:

  • definierte Länge des Modenstrippings
  • Luft- bzw. Wasserkühlung
  • Endkappe zur Verringerung der Leistungsdichte
  • Überwachung von Faserbruch, Steckertemperatur und Konnektivität

High Power SMA - Ausführungen

High Power D80

Der High Power D80 Stecker wird in zwei verscihiedenen Ausführungen mit passiver bzw. aktiver Kühlung angeboten. Grundsätzlich werden nur freistehende Fasern und Ferrulen aus gut wärmeleitenden Kupferlegierungen eingesetzt. Der Kühlkörper wird leistungsabhängig dimensioniert. Der Komplette Aufbau ist verdreh- und stressfrei montiert, dafür aber mechanisch äußerst stabil. Der Ferrullenbereich ist garantiert klebstoffrei.

D80 Stecker werden bei Leistungen bis zu 1000 Watt verwendet. Je nach Anforderung in folgenden Ausführungen erhältlich:

  • definierte Länge des Modenstrippings
  • Luft- bzw. Wasserkühlung
  • Endkappe zur Verringerung der Leistungsdichte
  • Überwachung von Faserbruch, Steckertemperatur und Konnektivität

High Power D80 - Ausführungen